Archiv für Januar, 2014

Wintergarten Preisvergleich

Geschrieben von Norbert Paulus am in Wintergarten FAQ´s

Norbert Paulus

In diesem Blog-Beitrag informieren wir Sie, welche Risiken Sie eingehen, wenn beim Wintergarten Preisvergleich zu sehr ein günstiges Angebot vor Qualität bevorzugt wird.

Wintergarten Preisvergleich – Anbietervergleich: Qualität geht vor Rabatt-Hascherei

Augen auf beim Wintergarten-Kauf und  Wintergarten Preisvergleich

Wer sich jetzt für den Kauf eines Wintergartens entschließt, sollte wachsam sein und auf Qualität beim Produkt und Hersteller achten! Bei der Wahl des falschen Anbieters droht sonst böses Erwachen: Denn wird der Wintergarten nicht fachgerecht geplant, produziert und montiert, können die Scheiben beschlagen, Wasser dringt ein, weil die Wandanschlüsse undicht sind oder Zugluft stört das Entspannen. Fehlt sogar die versprochene Wärmedämmung, ist der Wintergarten nicht als Wohnraum geeignet.

Wintergarten Preisvergleich

Damit Bauherren und Hausbewohner die Freuden eines Wintergartens langfristig genießen können, sollten Sie vor dem Kauf auf folgendes achten: Verlangen Sie Referenzen des Händlers. Lassen Sie sich genaue Pläne und Zeichnungen anfertigen sowie über die rechtlichen Bauvorschriften informieren. Fragen Sie den Verkäufer / Berater nach technischen Ausführungsdetails ab. Klären Sie, ob eine ordnungsgemäße Berechnung der Statik und der Schneelasten erfolgt und wie die bauseitigen Anschlüsse gelöst werden. Achten Sie darauf, dass das Wintergartensystem wärmegedämmt ist und lassen Sie sich Prüfzeugnisse des Anbieters vorlegen.

Wenden Sie sich an zertifizierte Fachhändler wie Solarlux-Partner, die Wintergärten von Solarlux als Qualitätsprodukt anbieten. Diese werden mit dem entsprechenden Know-how entwickelt, geplant und umgesetzt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Wintergarten in die anfängliche Hausplanung mit einbezogen war oder nachträglich verwirklicht werden soll. In beiden Fällen bietet der Hersteller Solarlux, Premiumanbieter für Glasanbauten, zusammen mit dem Solarlux Partner maßgeschneiderte Lösungen, die individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Bauherren abgestimmt sind.

Die hohe Materialqualität, die ausgereifte Technik und Langlebigkeit der Solarlux Wintergärten haben sich weltweit vielfach bewährt. Alle Solarlux-Systeme sind qualitäts- und umweltzertifiziert und verfügen über Prüfzeugnisse renommierter Prüfinstitute. Darüber hinaus wird jeder individuell gefertigte Wintergarten vor Auslieferung im Werk aufgebaut, um alle Komponenten und Bauanschlüsse zu perfektionieren.

Wer sich klar für ein Qualitätsprodukt entschieden hat, klärt wie der Wunschwintergarten gestaltet sein soll. Als Material hat sich vor allem Aluminium bewährt, da es im Gegensatz zu Kunststoff extrem wetterbeständig ist und besonders schlanke Konstruktionen in jedem erdenklichen Farbton ermöglicht. Die filigranen Aluminiumprofile der Solarlux-Systeme sorgen für Eleganz und hohen Lichteinfall. Zudem sind die Wintergärten des Herstellers optimal wärmegedämmt und erfüllen die Anforderungen der aktuellen Energie-Einsparverordnung. Unabhängig davon, für welches der Solarlux Wintergartensysteme Sie sich entscheiden – Ihnen steht eine ganze Bandbreite an senkrechten Öffnungsvarianten zur Verfügung: Wie möchten Sie Ihren Wintergarten zur Natur hin öffnen? Alle Solarlux Glas-Faltwände sind mit den Dachsystemen frei kombinierbar und bieten Ihnen großflächige Öffnungen.

Quelle: Solarlux

 

 

 

 

 

 

 

 

Terrassenüberdachung und Glashaus als Sommergarantie

Geschrieben von Norbert Paulus am in Terrassenüberdachung FAQ´s

Norbert Paulus

Mit diesem Blog-Beitrag möchten wir Ihnen die Vorteile und Unterschiede von Terrassenüberdachungen und Glashäuser näher bringen. Und somit Freiluftvergnügen vom Frühjahr bis späten Herbst geniesen können.

Freiluft-Feeling zu allen Jahreszeiten mit einer
Terrassenüberdachung und Glashaus

Wer kennt das nicht: Sie haben Familie oder Freunde eingeladen und möchten gemeinsam mit Ihnen ein paar schöne Stunden verbringen? Oder Sie kommen von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause und möchten in Ruhe im Garten den Feierabend ausklingen lassen? Plötzliches aufziehendes Gewitter, Regenschauer oder kühler Wind verderben die Grillparty auf der Terrasse und schnell muss alles zusammengepackt ins innere getragen werden. Sich entspannt auf eine Outdoor-Party freuen kann nur, wer eine Terrassenüberdachung oder ein Glashaus besitzt.

Sommergarantie auf der eigenen Terrasse mit einer Terrassenüberdachung

Im Freien entspannen, ob bei Sonne, Wind oder Regen – wer wünscht sich das nicht? Eine schöne Terrassenüberdachung oder Glashaus zaubert aus der Terrasse einen geschützten „Wohlfühlort“ und bringt das ganze Jahr über den Urlaub direkt ans Haus. Es bietet perfekten Schutz auch bei ungemütlichen Witterungen und macht das Leben an der frischen Luft zum alltäglichen Vergnügen. Besonders beliebt sind die filigranen Terrassenüberdachungen und Glashäuser vom Hersteller Solarlux. Sie sind zeitlos im Design und fügen sich aufgrund ihrer schlanken Konstruktion aus Aluminium oder Holz/Aluminium harmonisch in die Architektur eines jeden Hauses ein. Material, Farbe, Form und Größe können dabei ganz individuell bestimmt werden.

Das Besondere an der Solarlux-Terrassenüberdachung und Glashaus ist, dass es bei schönem Wetter rundherum geöffnet werden kann. Möglich machen dies senkrechte, bewegliche Glaselemente, die mit wenigen Handgriffen bequem zusammengeschoben und seitlich geparkt werden können. So wird das Glashaus im Nu zu einem vollständig geöffneten Freisitz. Ebenso flexibel kann auf unterschiedliche Wetterbedingungen reagiert werden. Um beispielsweise eine Windböe auszusperren, kann eine einzelne Seite des Glashauses schnell geschlossen werden. Bei ungemütlichem Regenwetter oder kühlen Frühjahrs- und Herbstabenden entsteht bei allseitig geschlossener Verglasung ein behaglicher und wettergeschützter Raum. So kann die Freiluftsaison bereits in den frühen Monaten des Jahres begonnen und dann sogar bis in den späten Herbst verlängert werden.

Die Solarlux-Terrassenüberdachung und das Glashaus ist die optimale Lösung, um sich dauerhaft einen Lieblingsplatz im Freien zu schaffen – ob für laue Abende im Garten oder die sommerliche Grillparty mit Freunden. Und auch ein plötzlich aufkommender Wind oder Wolkenbruch kann den gemütlichen Aufenthalt an der frischen Luft dann nicht mehr trüben. Quelle: SOLARLUX Aluminium Systeme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An warmen, sonnigen Tagen wird das Glashaus einfach rundherum geöffnet – für maximales Freiluft-Feeling.

Wohnbereich und Garten gehen fließend ineinander über: Mit einem Glashaus lässt sich die Terrasse auch an kühlen Tagen noch ausgiebig genießen.

Das Terrassendach SDL Atrium ist auch nachträglich zum Glashaus erweiterbar – etwa mit der Senkrechtverglasung SL 25. Der Charakter der Terrasse bleibt dabei erhalten.

 

 

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Energiekosten sparen

Geschrieben von Norbert Paulus am in Neuigkeiten

Norbert Paulus

Mit diesem Blog-Beitrag möchten wir Ihnen  über eine Familie berichten, die sich zu einem Sanierungskonzept mit Förderzuschüssen entschieden hat – Energiekosten sparen und sanieren statt neu bauen!

Sanierungskonzept mit Förderzuschüssen

Der Aufwand für die Isolierung der Gebäudehülle hat sich für ein Paar aus Hausham gelohnt: Energiekosten sparen und Energieverbrauch halbiert, Betriebskosten gesenkt, Raumklima verbessert – die reine Wohlfühlatmosphäre.

Verkaufen, neu bauen oder sanieren? Vor dieser Frage standen Adrian Markgraf und seine Lebensgefährtin Julia Konrad, als sie vor rund vier Jahren ihr Elternhaus (Baujahr 1984) in Hausham gekauft haben.
»Fast 400 m², für uns zu groß. Aber was damit machen? Wir haben uns dann überlegt, es in drei Wohneinheiten zu teilen und das zugige Haus Energieeffizient zu sanieren«, erzählt Markgraf. »Ahnung vom Thema hatten wir am Anfang allerdings noch kaum, die entwickelte sich erst im Laufe des Projektes. «2009 startete das Paar mit der Planung. »Da wurde uns bald klar: Wenn man ein neues, wärmegedämmtes Fenster einbaut, dann ist der kälteste Punkt nicht mehr das Fenster, sondern die Wand. Und damit entsteht die Gefahr von Schimmelbildung. Also haben wir erweitert, das Thema Dämmung rückte in den Vordergrund. Wir haben deshalb auch das Dach, die Gebäudehülle und Lüftungsanlage einbezogen – in der Summe macht das dann alles Sinn, ist aber mühsam. «Für jedes Gewerk habe es eine unterschiedliche Herangehensweise gegeben. »Am Anfang wirkt das für uns unüberschaubar, deshalb haben wir einen Architekten hinzugezogen. «Die Finanzierung stand relativ schnell. »Die läuft über die KfW-Bank. Wir haben die Unterlagen einfachbei unserer Sparkasse eingereicht, deren Service ist gut. « Die KfW bewilligte einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent und eine niedrige Verzinsung von 1,8 Prozent für ein sogenanntes KfW-Effizienzhaus 70, das also nur 70 Prozent des Jahresprimärenergiebedarfes eines vergleichbaren Neubaus nach Energieeinsparverordnung (EnEV) hat. »Mit dem Tilgungszuschuss wurden uns knapp 12.000 Euro gut geschrieben«, so Markgraf. Für das Paar eine enorme Kostenersparnis. Und das ermöglichte auch das inzwischen ganzheitlich angelegte Sanierungskonzept, mit dem die Kriterien fürs KfW 70 erreicht werden.

Energiekosten sparen

Der Umbau hat sich auf drei Kernbereiche gestützt: den Einbau von 28 modernen, 3-fach-verglasten Holzfenstern und-türen für rund 16.000 Euro, die Integration einer kontrollierten  Be- und Entlüftung für rund 24.000 Euro sowie die Isolierung der Fassade und des Daches.

Für die Dämmung der Gebäudehülle beauftragte Markgraf den Malerbetrieb Michael Ertl aus Hausham. Der Fachbetrieb hat dafür insgesamt 187 m² Fassadenfläche verputzt, 130 m² holzverschalt und eine18 cm starke EPS-Dämmung eingezogen. Im Dachisoliert eine Zwischensparrendämmung mit 20 cm Steinwolle, die über eine Nennwärmeleitfähigkeit von 0,035 verfügt. Insgesamt kostete die Fassadendämmung 31.000 Euro, hinzu kamen 8500 Euro für die Holzverschalung sowie 550 Euro für einen Teil der Dämmung des Daches. »Insbesondere im Dach konnten wir nochmals sparen, da wir das unter fachkundiger Anleitung selbst bewerkstelligt haben. «Und das hat sich offenbar gelohnt, in vielerlei Hinsicht. Positiv sind zum Beispiel die Effekte in puncto Raumklima. Das Haus hat nun lichtdurchflutete Räume, in den Wohnungen bildet sich kein Kondensat mehr. Die Luftqualität ist besser, kein Lüften mehr notwendig, obwohl statt nur einer Person nun insgesamt fünf Personen dort leben.

Energiekosten sparen

Früher hat das Paar mit etwa 20 Prozent der Fläche nur einen Teil des Hauses geheizt. »Mehr war damals auch für eine Person nicht erforderlich«, so Markgraf. Heute ist nahezu das ganze Haus – circa 80 Prozent der Gesamtfläche– beheizt, und das nun mit einer durchschnittlich um 3 bis 4°C höheren mittleren Raumtemperatur. Vor allem aber erzielten die Hausbesitzer in Hausham mit den Energiekosten sparen -den Maßnahmen eine Reduktion des Primärenergiebedarfes um 43,3Prozent. So haben sich etwa die Energiekosten und  Gaskosten seit der Sanierung um 56 Prozent verringert. »Das senkt die Betriebskosten pro Jahr um circa 2700 Euro«, freut sich Markgraf. »Und das, obwohl der Gaspreis in den vergangenen drei Jahren um 20 Prozent gestiegen ist. « Die Reduktion des Verbrauchs finanziert KfW-Kredit und Betriebs-kosten gleichzeitig: 125 Euro beträgt die Zinslast monatlich insgesamt für die Dämmung der Gebäudehülle, die Energiekosten -Sparfenster, Be-und Entlüftung. Hinzu kommen 100 Euro monatlich Abschlagszahlung für Gas seit der Sanierung, zusammen also 225 Euro. Zum Vergleich: Die Gaskosten vor der Sanierung beliefen sich monatlich auf 325 Euro. »Bei einem prognostizierten Energiekosten Anstieg von sieben Prozent amortisiert sich der Umbau innerhalb von 13 Jahren«, freut sich Markgraf. »Wir mussten uns zwar erst mal in die Materie reinarbeiten. Aber wenn man die Energiekosten Ersparnis durch Dämmung & Co. sieht, kann ich rückblickend nur sagen: jederzeit wieder. Und wir fühlen uns vor allem jetzt sehr wohl. «

Quelle: oberland Alternativ Ausgabe 1/2013

Wintergarten – die häufigsten Fehler beim Wintergartenbau

Geschrieben von Norbert Paulus am in Wintergarten FAQ´s

Norbert Paulus

Mit diesem Blog-Beitrag möchten wir Ihnen einen Einblick über die wichtigsten zu beachtenden Regeln bei der Planung und dem Bau Ihres Wintergarten geben. Sie ersetzt in keinster Weise ein Beratungsgespräch vom Fachmann. Wir stehen ihnen mit Rat und Tat gerne bei Seite.

Vergrößern Sie Ihren Wohnraum mit einem Wohn-Wintergarten

1. Der Wintergarten macht optisch den Eindruck, dass er nicht zum Haus gehört

Tipp vom Profi: Bei der Wintergarten Planung sollten die Grundzüge des Gebäudecharakters mit einfließen. Unterschiedliche Stilrichtungen von Altbau und Neubau können durchaus reizvoll miteinander verbunden werden. Zu jedem qualifizierten Angebot gehören Ansichtszeichnungen oder Fotomontagen, die geben Ihnen eine gute Hilfestellung bei der Entscheidung. Bei Wahl der klassischen Pfosten-Riegel-Konstruktion, können optisch „wuchtige“ Ansichten vermieden werden. Hier wird auf möglichst große Glasflächen wert gelegt, die Trageprofile spielen in der Ansicht eine untergeordnete Rolle. Ein „Holzkonstruktion mit zusammengeschraubten Fenstern“ bezeichnen wir nicht als Wintergarten! Wenn notwendige Beschattungsanlagen bereits bei der Planung berücksichtigt werden, wirken sie als gestalterisches Element, wogegen die Nachrüstung des Wintergarten oft „entstellt“.

Haustürkauf – die häufigsten Fehler

Geschrieben von Norbert Paulus am in Haustür FAQ´s

Norbert Paulus

Mit diesem Blog-Beitrag möchten wir Ihnen einen Einblick über die wichtigsten zu beachtenden Regeln beim Haustürkauf geben bzw. bei der Auswahl einer solchen. Sie ersetzt in keinster Weise ein Beratungsgespräch vom Fachmann. Wir stehen ihnen mit Rat und Tat gerne bei Seite.

Sie ist der erste Gruß an Gäste, verrät viel über Stil und Charakter – so individuell und persönlich wie die Einrichtung – die Haustür!
Sie haben zahlreiche Möglichkeiten für Design und Formgebung. Ihr Fachmann mit seiner Kompetenz und Erfahrung unterstützt Sie bei der Planung und der Fertigung, damit  Ihre Tür allen Anforderungen an Langlebigkeit, gelungener Optik und Schutzfunktionen gerecht wird und hilft Ihnen, Ihre individuellen Wünsche umzusetzen.

1. Die Haustür passt nicht zum Haus, wirkt wie ein Fremdkörper

Tipp vom Profi: Die Haustür ist das „Aushängeschild“ und somit eines der wichtigsten Gestaltungselemente Ihres Hauses. Form, Proportionen, Oberfläche und Beschläge  – diese Kriterien müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, um den  Gesamteindruck positiv zu beeinflussen.
Mit Ansichtszeichnungen oder Fotomontagen helfen wir Ihnen bei der Auswahl der richtigen Tür.

Alte Fenster – auf was Sie achten müssen

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s

Norbert Paulus

Mit diesem Blog möchten wir Ihnen wertvolle Tipps geben, auf was Sie bei alten Fenstern achten müssen, um teure Folgekosten zu vermeiden.

1. Dichter Rahmen

Achten Sie auf Dichtigkeit zwischen Flügel und Stock. Der größte Wärmeverlust entsteht durch undichte Fugen.

2. Dichtung zwischen Flügel und Rahmen

Überprüfen Sie, ob die eingebaute Gummidichtung intakt ist. Mittels einem Blatt Papier, das Sie zwischen Flügel und Stock halten und das Fenster schließen. Lässt sich das Blatt herausziehen, hat die Gummidichtung keine Funktion mehr.

3. Verzug

Prüfen Sie mit einer Wasserwaage o.ä., ob die Fensterflügel oder der Stock verzogen sind. Stellen Sie einen Verzug von 3mm oder mehr fest, ist dies nicht mehr ohne weiteres dicht zu bekommen. Durch den Einbau von dickeren Gummidichtungen, erhöht sich der Kraftaufwand beim Öffnen und Schließen erheblich und die Beschläge werden in kürzester Zeit verschlissen.

4. Verriegelung

Wie viele Verriegelungspunkte hat Ihr Fenster? Wird Ihr Fenster nur oben und unten je einmal verriegelt, ist dies zu wenig. Dichte Fenster sollten mindestens alle 60cm umlaufend eine Verriegelung besitzen. Ein Nachrüsten ist nicht möglich.

5. Beschläge

Sind Ihre Beschläge stark verschlissen, oder defekt, kann eine ordentliche Dichtigkeit nicht erwartet werden, zudem haben es Einbrecher sehr leicht, in das Haus/Wohnung einzubrechen.

6. Glas

Ein schlechtes Glas ist für den größten Wärmeverlust verantwortlich. Einfachverglasungen (vor 1980) haben einen Ug-Wert von ca.5,8  W/m²K, Doppelverglasungen (ab 1980 bis 1995) haben einen Ug- Wert von ca. 3,0 W/m²K, 2-fach Wärmedämmverglasungen (ab 1995) haben einen Ug-Wert von ca. 1,1 W/m²K und 3-fach Wärmedämmverglasungen haben einen Ug-Wert von 0,4 – 0,7 W/m²K. Überprüfen Sie, welches Glas bei Ihren Fenstern verbaut wurde. Mit einem guten Wärmeschutzglas sparen Sie die meiste Heizenergie ein und somit auch bares Geld.

7. Silikon/Glasabdichtung

Kontrollieren Sie die Silikonfugen an den Fensterscheiben. Sind diese nicht mehr dicht und tritt dadurch Regenwasser und Feuchtigkeit ein, können die Holzfensterrahmen schnell verschimmeln und faulen. Sehr oft tritt zusätzlich auch Zugluft ein.

8. Dämmung zwischen Rahmen und Mauer

Bei Fenstern vor Baujahr 1980 wurde der Fensterstock zum Mauerwerk hin sehr schlecht gedämmt. Als Dämmstoff wurde meist nur Zeitungspapier oder gesundheitsgefährdende Glaswolle verwendet. Oft wurden die Fenster ohne Dämmung eingebaut. Durch diese schlechte oder nicht vorhandene Dämmung entweicht teure Heizenergie und Schimmelbildung an der Mauerlaibung ist meist vorprogrammiert. Eine nachträgliche Dämmung ist nicht möglich und auch ein Versuch nicht fachgerecht.

9. Entwässerung

Überprüfen Sie Ihre Fenster auf intakte Entwässerungen. Sind diese verstopft bzw. erst gar nicht vorhanden (Baujahr vor 1980), gelangt Regenwasser und Feuchtigkeit in die Holzkonstruktion und diese beginnt zu verfaulen.

10. Lüften

Achten Sie auf ein ausreichendes Lüften. Bei schlechten Fenstern fängt eine hohe Luftfeuchtigkeit aufgrund schlechter Isolierung an den Scheiben zu kondensieren an. Das dann vorhandene Wasser verursacht Schäden am Holzrahmen und am Mauerwerk.

11. Schimmel

Sollten Sie an den Fenstern oder an den Wänden eine gesundheitsgefährdende  Schimmelbildung entdecken, so wäre es ratsam sofort einen Fachmann zu Rate zu ziehen um die Ursachen zu klären und eine dauerhafte Beseitigung zu erwirken.

12. Wenn Ihre Fenster

ein oder mehrere dieser Kriterien erfüllen, kann ein Einstellung und Wartung der Beschläge und Dichtungen Abhilfe schaffen. Sollten aber mehr als 5 Punkte auf Ihre Fenster zutreffen, ist es sinnvoll über einen Fensteraustausch nachzudenken.

Gründe für Ihren Fensteraustausch:

•    Kalte Zugluft und Kältestrahlung in der Fensternähe
•    Teure Heizkosten verpuffen durch Wärmeverluste am Fenster
•    Lästige und teure Renovierungsanstriche
•    Verkauf und Vermietung werden zum Problem
•    Schlechter Schallschutz
•    Schlechter Einbruchschutz
•    Reparatur ist unrentabel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fensterkauf – auf was Sie achten müssen

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s

Norbert Paulus

In diesem Blog-Beitrag möchten wir Sie darüber informieren, auf was Sie beim Fensterkauf achten müssen, um teure Folgekosten zu vermeiden.

Gründe für Ihren Fensteraustausch:

•    Kalte Zugluft und Kältestrahlung in der Fensternähe
•    Teure Heizkosten verpuffen durch Wärmeverluste am Fenster
•    Lästige und teure Renovierungsanstriche
•    Verkauf und Vermietung werden zum Problem
•    Schlechter Schallschutz
•    Schlechter Einbruchschutz

Die Qualitätsmerkmale verschiedener Fenster im Vergleich
Beim Vergleich der vielen verschiedenen Fenster sollte man nicht nur auf den Preis oder das Design achten: Fenster sind zwar Ausdruck einer bestimmten Lebensart und verleihen einem Haus Individualität – aber im modernen Wohnungsbau spielen noch weitere Gesichts¬punkte eine wichtige Rolle. Fenster sind der sensibelste Bauteil eines Gebäudes. Ihre Sanierung erfordert großes Fingerspitzengefühl, denn sie bestimmen auch wesentlich den Energiehaushalt eines Wohnhauses. Das Fenster ist der am meisten beanspruchte Bauteil eines Wohnhauses. Es spielt eine wichtige architektonische Rolle mit vielen Anforderungen: winterlicher und sommerlicher Wärme-, Schall-, Einbruchs- und Witterungsschutz, Belichtung und Belüftung.

Wie sollen Sie bei einem Fensteraustausch vorgehen?

Setzen Sie auf Kompetenz. Lassen Sie Ihre geplante Fenstersanierung nur von einem qualifizierten Fenster-Fachbetrieb durchführen. Dieser informiert Sie in einem informativen Beratungsgespräch über die Auswahl der Fenster, Vor- und Nachteile von Holz, Holz-Alu und Kunststoff Fenstern. Ein seriöser Fenster-Fachbetrieb zeigt Ihnen in seinen Ausstellungsräumen komplett eingebaute Fenster verschiedener Materialien, erklärt Ihnen anhand von Musterschnitten, bzw. Musterecken leicht verständlich wichtige Gestaltungs- und Ausführungsdetails.

Tipp: Wenden Sie sich an einen kompetenten Fenster-Fachbetrieb in Ihrer Umgebung, dieser die Produkte und Lösungen in den eigenen Ausstellungsräumen präsentieren kann. Dieser erspart Ihnen bei späteren Einstellungs-/ Wartungsarbeiten viel Zeit und Ärger.
Lassen Sie sich genau die verwendete Montagemethode erklären, wie der Wohnraum und die Möblierung geschützt wird, wie dass alte Fenster ausgebaut und das neue Fenster eingebaut wird. In einem kompetenten Beratungsgespräch wird genau auf Ihre Kundenwünsche eingegangen.

Tipp: Der alte Fensterstock muss komplett entfernt werden. Dieser wird bei uns mit einer speziellen Mauersäge, (diese abgesaugt wird), rausgeschnitten. Dabei werden Putzabplatzungen vermieden und die Laibungen bleiben unbeschädigt. Alte Fensterstöcke die in der Laibung verbleiben haben eine schlechte, meist keine Wärmedämmung zum Mauerwerk. Oft sind diese schon unten am Eck verfault. Eine Schimmelbildung an der Innenlaibung ist aufgrund großer Dichtigkeitsleckagen vorprogrammiert!
Um ein korrektes Angebot erstellen zu können ist ein Vorort Termin ebenso wichtig, dass Ihr Objekt zuvor von dem Fensterfachmann besichtigt wird, um sich ein Bild von der Einbausituation machen zu können, bzw. wie die örtlichen Gegebenheiten sind.  Wenn dies nicht der Fall ist, können unerwartet teure Folgekosten entstehen, da das eine oder andere erst gar nicht berücksichtigt wird.  Angebote über eine Leistung, die ohne vorherige Objektbesichtigung abgegeben werden sind entweder überteuert, Leistungen werden später teuer nachberechnet oder die Leistung wird nicht fachgerecht ausgeführt, bzw. es mangelt an Fachkenntnis.
Denn: Fensteraustausch ist nicht gleich Fensteraustausch.

Tipp: Über die Auswahl ihrer Wunschfenster können Sie sich   in den Ausstellungsräumen Ihres Fenster Fachbetriebes überzeugen. Lösungsvorschläge, etc. Ihrer Fenstersanierung können nur bei Ihrem Objekt vor Ort ermittelt werden!

Ebenso wichtig ist, wie wird der neue Anschluss zum Mauerwerk wieder hergestellt. Beim Fenstertausch muss unbedingt auf die Anschlussfuge an der Wand geachtet werden. Dabei ist nicht nur das richtige Material, sondern auch der sorgfältige Einbau wichtig. Die verwendeten Materialien, Dichtstoffe, Verbindungsmittel und Arbeitsgänge sollten im Beratungsgespräch und im Angebot ausführlich erklärt werden.

Tipp: Die Anschlussfuge muss gemäß EnEv (Energie-Einspar-Verordnung) ausgeführt werden. Das heißt, die innere Fuge muss Luftdicht, die äußere Fuge muss schlagregendicht abgedichtet werden. Nur ausschäumen ist unzulässig!! Die Montageart, auch (RAL-Montage) genannt ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei nicht Ausführung der genannten Abdichtungen ist eine Schimmelbildung an der Innenlaibung aufgrund fehlender luftdicht und schlagregen-Dichtigkeit vorprogrammiert!
Anschließend muss der sichtbare Laibungs-Anschluss wieder hergestellt werden. Dieser muss innen und außen mit speziellem Renovier-Haftputze beigeputzt werden. Sehr sorgfältige Fachbetriebe verputzen die gesamte Laibungstiefe. Dies sieht im Gegensatz zum „nur anputzen“ viel sauberer aus, da die gesamte Laibungstiefe die gleiche Putzstruktur aufweist. Meistens sind sogar die Laibungen gerader als je zuvor.

Tipp: Putz-Anschlussfugen die mit Silikon oder Acryl verfugt werden ist nicht fachgerecht! Erstens sieht dies sehr schlampig aus, da ein Dichtstoff glatter ist und eine andere Struktur als ein Putz aufweist. Zudem löst sich nach kurzer Zeit der Silikon bzw. der Acryl vom Putz ab. Die Gefahr von gefährlichem Feuchtigkeitseintritt ist hoch! Bauschäden sind vorprogrammiert! Qualifizierte Fenster- Fachbetriebe führen die Montage selbst durch eigens geschulte und qualifizierte Facharbeiter durch. Dies ermöglicht eine genaueste Montage und Detailplanung und ist auf Kundenbegeisterung programmiert, wovon der Kunde von einem entspannten und sorglosen  Fensteraustausch profitiert. Beauftragte Subunternehmer-Monteure sehen den Montage-Ort erst am Tag der Fenstermontage und sind meistens nur Geschwindigkeits-orientiert.