KfW – Förderung

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s, Haustür FAQ´s, Informationen, Neuigkeiten

Norbert Paulus

In meinem heutigen Blog biete ich Ihnen wichtige Informationen für mehr Sicherheit für Ihr Zuhause. Ich stelle Ihnen das ideale Förderprogramm der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vor, mit dem Sie beim Kauf einer neuen, einbruchshemmenden Haus- bzw. Wohnungseinganstüre bares Geld sparen.

KfW-Förderung
Mehr Sicherheit für Ihr Zuhause!

Schubladen durchwühlt, der Familienschmuck, der neue Flachbildfernseher, die Stereoanlage und auch die gute Digitalkamera – alles weg!
Und dabei war man nur kurz aus dem Haus.
Alle 3 Minuten rückt die Polizei in Deutschland zu einem Einbruch aus. 149.500 Fälle im vergangenen Jahr sind der neue Spitzenwert in der Kriminalstatistik. Jetzt zieht die Bundesregierung die Notbremse und will den dreisten Dieben das Leben möglichst schwer machen. Mit Zuschüssen von insgesamt 30 Millionen Euro fördert Berlin bis 2017 die Nachrüstung einbruchshemmender Haustüren, Fenster, Rollläden, Gitter und Alarmanlagen. Wer jetzt in solche Haustüren, Wohnungstüren, Fenster etc. investiert, zeigt den Einbrechern nicht nur die rote Karte, sondern kann sich auch über einen Zuschuss von 10 %  von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) freuen.

Sie wollen eine KfW – Förderung beantragen? – Alles auf einen Blick

⇒ Wer kann die KfW-Förderung beantragen?
Mieter und Eigentümer

⇒ Was wird gefördert?
Einbruchshemmende Haus- und Wohnungseingangstüren in 1- und
2-Familienhäusern sowie Eigentumswohnungen

⇒ Umfang der KfW-Förderung?
10 % KfW – Förderung bei Investitionen von mindestens 2.000,00 Euro
und maximal 15.000,00 Euro je Wohnung/Haus (Gilt für Material- und Lohnkosten)

⇒ Ablauf?
Antrag vor Maßnahmenstart bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit
Kostenvoranschlag des Fachhandwerkers

 

 

 

 

 

 

Das Förderprogramm “Einbruchschutz” lässt sich kombinieren mit dem Programm “Altersgerecht Umbauen” sowie die verschiedenen “Energieeffizienz-Programme” für neue RC2 Fenster.

Aktuell bieten wir Ihnen unsere Qualitäts-Musterhaustüren zum Sonderpreis an!

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Einbruchdiebstähle – Drastischer Anstieg

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s, Neuigkeiten

Norbert Paulus

Einbruchdiebstähle nehmen vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland drastisch zu. Ich möchten Ihnen in diesem Blog einen Artikel näher bringen, der sich mit diesem brisaten Thema beschäftigt und Ihnen die alamierenden zahlen aufzeigt.

Am 06. Mai hat der Innenminister Lothar de Maizière die Polizeiliche Kriminalstatistik vorgestellt. Die traurigen Fakten: Einbruchsdiebstähle nehmen um fast 2 Prozent erneut zu – besonders gravierend sind die prozentualen Zuwächse in Baden-Württemberg, dem Saarland und Bayern.
Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, haben gemeinsam die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2014 vorgestellt.
Besonderes Augenmerk lenkten die beiden Politiker dabei auf den erneuten Anstieg der Wohnungseinbruchsdiebstähle (+1,8% auf 152.123 Fälle). Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote mit durchschnittlich 15,9% gering. Insgesamt hat die Polizei 24.125 Einbrüche aufgeklärt und dabei 17.051 Tatverdächtige ermittelt. Bei der Wohnungseinbruchskriminalität sind großstädtische Regionen, insb. die Stadtstaaten, aber auch Regionen entlang der Autobahnen besonders betroffen.
Hierzu der IMK-Vorsitzende Lewentz: “Wir wissen, dass wir es fast immer mit überregional agierenden Banden zu tun haben, die wir auch überregional bekämpfen müssen. Erfreulich sei, dass 41,4% der Einbrüche im Versuchsstadium stecken geblieben sind. Offenkundig haben die Menschen unsere Appelle ernst genommen und in den technischen Einbruchsschutz investiert.”
Bereits 2013 war die Anzahl um etwa 4 Prozent gestiegen. “Die Zahlen sind alarmierend. Zeigen sie doch, dass die Menschen immer noch die Gefahren von Einbrüchen unterschätzen”, so Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!”, zu den aktuellen Zahlen.
Die Unterschiede der aktuellen Einbruchzahlen sind in den einzelnen Bundesländern erheblich. Während Wohnungseinbrüche in Thüringen um 17 % abnahmen, wurde in Baden-Württemberg und im Saarland ein Anstieg von jeweils fast 20 % und in Bayern von rund 28 % registriert. Die Stadtstaaten verzeichneten ebenfalls Zuwächse bei Einbrüchen. Zusätzlich schlagen Einbrecher wieder am helllichten Tag zu: 2014 wurde tagsüber 63.282 Mal in Wohnungen eingebrochen. Dies macht weit mehr als ein Drittel aller Wohnungseinbrüche aus. Die aktuelle Einbruchbilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für 2014 belegt einen weiteren Anstieg der Schadensumme durch Einbrüche auf rund 490 Mio. Euro.

Quelle: Glaswelt-Newsletter 5B-2015

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Förderungen und Zuschüsse für den Fensteraustausch

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s

Norbert Paulus

Förderungen und Zuschüsse für den Fensteraustausch von Bund, Länder, Städte und Gemeinden? In diesem Blog-Beitrag möchte ich Ihnen eine Überblick verschaffen, wie Sie das passende Förderprogramm finden.

Förderungen und Zuschüsse für Wärmedämm- und Schallschutzfenster

Mit über 350 Förderungen unterstützen Bund, Länder, Städte und Gemeinden die Sanierer bei der Entscheidung für energieeffiziente Wärmeschutzfenster. Die webbasierte Fördermitteldatenbank foerderdata zeigt welche Programme es gibt.

Mit einem Zuschuss oder einem zinsgünstigen Förderkredit kann bereits beim Kauf und Einbau neuer Fenster gespart werden. Ein automatischer Förder-Anspruch besteht für Sanierer nicht. Kennt der Bauherr jedoch die passenden Förderprogramme und hält die notwendigen Effizienzanforderungen und Formalitäten ein, kann er finanziell profitieren.
Alle Fenster-Programme und weitere Förderungen zum Bauen und Modernisieren werden in der Fördermitteldatenbank foerderdata erfasst und regelmäßig aktualisiert und sind für Bauherren und auch Handwerker eine umfassende Informationsquelle in Sachen Fensterförderung.

Bauherren und Eigentümer informieren sich bei www.foerderdata.de kostenlos über alle Fördermöglichkeiten.

Quelle: www.foerderdata.de

Förderungen der KfW auch für Nebenarbeiten möglich

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert beispielsweise Wärmeschutzfenster bei einer Modernisierung mit Uw-Werten ab 0,95 W m²/K im Programm „Energieeffizient Sanieren“ mit einem Zuschuss von 10% der Kosten. Zu den förderfähigen Kosten zählt dabei nicht nur das Fenster an sich, auch alle dazu notwendigen Nebenarbeiten werden beim Zuschuss anteilig angerechnet. Alternativ kann auch die Kreditvariante des Programms zur zinsgünstigen Finanzierung zu derzeit 1,0% mit 10-jähriger Zinsbindung genutzt werden. Während der Zuschuss direkt bei der KfW beantragt wird, läuft die Kreditförderung über eine Hausbank.
Die Mehrzahl, mit ca. 350 der Fensterprogramme, stellen regional Fördergeber. Zu 97% in Form von Zuschüssen, die mitunter zusätzlich zum KfW-Zuschuss genutzt werden können.
Besonders im Süden und Südwesten Deutschlands stehen die Chancen auf einen zusätzlichen Zuschuss gut. In Bayern stehen über 140 Fördermöglichkeiten bereit, in Baden-Württemberg ebenfalls über 110 Fenster-Förderungen. Auch in Mittel- und Westdeutschland stellt Hessen über 70 Fenster-Förderungen, für Haus-Eigentümer in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen werden in Summe rund 50 Förderungen angeboten. Je nach Programm beteiligen sich Kommunen meist prozentual anteilig an den Kosten oder legen ein Zuschuss je m² erneuerter Fensterflächen fest.

Quelle: Glaswelt 05.2014, www.foerderdata.de

Gerne berate ich Sie zur Modernisierung und helfe Ihnen bei der Auswahl der richtigen Fenster. Vereinbaren Sie noch heute eine persönliche Beratungstermin in unserer über 300 qm großen Ausstellung in Sachsenkam. In gemütlicher und entspannter Atmosphäre erhalten Sie eine fachlich kompetente und persönliche Chefberatung.

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Verglasung 3-fach oder 2-fach Verglasung? Was paßt wann?

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s

Norbert Paulus

Mit diesem Blog möchte ich Ihnen heute bei der Entscheidung helfen, welche Verglasung, speziell in Ihrem Fall, die beste Wahl ist.

In der heutigen Zeit ist die 3-fach Verglasung Standard. Es macht aber nicht unbedingt immer Sinn, sich für diese Verglasung zu entscheiden.
Im Neubau-Bereich sind die Wände besser isoliert als bei älteren Gebäuden, es bestehen meistens Lüftungsanlagen, die die Raumluft-Feuchtigkeit regeln – daher stellt sich hier die Frage nicht.
Um die Fensterfläche nicht zum Bestgedämmten Element zu machen und Sie sich für eine 3-fach Verglasung bei einem bestehendem Gebäude entscheiden, sollten auch Maßnahmen,die Mauerdämmung betreffend, ins Auge gefaßt werden. Da anderenfalls an den Anschlussstellen unliebsamer Schimmel entstehen kann. Weiters müssen die Bewohner ihr Lüftungsverhalten deutlich ändern. Durch die Undichtigkeit der alten Fenster und die daraus resultierende Zugluft ermöglichte den Austausch der Feuchtigkeit aus der Raumluft. Was aber wiederrrum einen enormen Energie und Wärmeverlust verursachte. Das ist mit den neuen Fenstern und der 3-fach Verglasung nicht mehr der Fall – das heißt  häufiges Stosslüften ist unbedingt erforderlich, damit dieser Austausch der Raumluft stattfinden kann.

Wußten Sie? Durch waschen, kochen, Zimmerpflanzen, duschen, schwitzen und atmen, wird in einem 4 Personen-Haushalt ca. 8 – 15 Liter Wasserdampf pro Tag an die Raumluft abgegeben!

Wird also nach einen Fenstertausch das Lüftungsverhalten nicht angepaßt, ist die Gefahr groß, dass sich unter Umständen Schimmel bildet, da ja der Luftaustausch nicht mehr von den Fenstern übernommen wird.

2-fach Verglasung (Ug-Wert bis 1,0)

In diesem Element sind 2 Scheiben verbaut. Zwischen den beiden Scheiben ist ein Luft-Zwischenraum, der mit Argon-Gas (Edelgas) gefüllt ist. Vor ein paar Jahren hat man hier getrocknete Luft verwenden. Argon Gas ist jedoch wärmedämmender und leichter.

 

3- Fach Verglasung (Ug-Wert 0,8 – 0,5 – je geringer, desto besser)

In diesem Element sind 3 Scheiben verbaut. Zwischen den drei Scheiben befindet sich je ein Luft-Zwischenraum, die ebenfalls mit Edelgas gefüllt sind. Durch den einen zusätzlichen Luft-Zwischenraum und der Bedampfung einer weiteren Scheibe, erreicht das Fenster einen besseren Uw-Wert.

2-fach Verglasung

3-fach Verglasung

Fazit:
Beim Verbau einer 3-fach Verglasung sind bis zu 40% Energiekosten-Einsparung gegenüber einer 2-fach Verglasung möglich. Jedoch sollten Sie unbedingt vor der Ausführung abklären, wie die Beschaffenheit der Mauer ist, um ein möglichst effizientes Ergebnis zu erzielen.
Ist der  Dämmwert der Hausmauer ähnlich der 3-fach Verglasung, ist es anzuraten, eine 3-fach Verglasung zu verbauen.
Ist der Dämmwert der Hausmauer aber wesentlich schlechter als der einer 3-fach Verglasung, wäre hier eine 2-fach Verglasung empfehlenswerter.
Mit Hilfe des folgenden Links, können auch Sie, schnell und einfach, den Wärmedämmwert Ihrer Hausmauer ermitteln. U-Wert.net

Glasbruch bei ISO: Thermische Spannungen als Ursache

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s

Norbert Paulus

In diesem Blog möchte ich Sie über Glasbruch bei ISO informieren. Die Ursachen und wie sie Glasbruch bei ISO vermeiden.

 

Hohe Temperaturunterschiede im Glas führen häufig zum Glasbruch und Bruch der Scheibe. Hierfür gibt es unterschiedliche Ursachen. Die Experten  des Schweizerischen Instituts für Glas am Bau erläutern nachfolgend, was einen thermischen Glasbruch auslösen kann und stellen die SIGAB-Richtlinie 103: „Thermische Beanspruchung von Glas“ vor.
Immer wieder brechen Glasscheiben, scheinbar ohne ersichtlichen Grund. Häufig werden dann Fensterbauer oder Glaser dafür verantwortlich gemacht und sollen den Schaden ersetzen. Dabei sind thermische Belastungen, die sich durch Temperaturunterschiede im Glas ergeben können, die Ursache.

Wie entsteht ein thermischer Glasbruch? So ein Glasbruch kann beispielsweise durch eine dunkle Möblierung (Sofa) ausgelöst werden, die zu nahe am Isolierglas steht. Weiter werden Temperaturunterschiede im Glas unter anderem durch Teilbeschattung, lokale Erwärmung, aufgeklebte Folien oder durch zu große Scheibeneinstände im Rahmen hervorgerufen.

Physikalische Grundlagen

Im Vergleich zu anderen Baumaterialien (z. B. Metallen) ist Glas ein schlechter Wärmeleiter. Eine Glasscheibe kann sich z. B. durch Sonneneinstrahlung, Wärmestrahler u.a. örtlich aufheizen, ohne dass die Wärme abgeführt oder gleichmäßig verteilt wird. Die erwärmten Stellen im Glas dehnen sich in der Folge aus, während die kalten Bereiche ihre Struktur beibehalten. Die verschiedenen Ausdehnungen führen dann zu örtlichen Zugspannungen, die ab einer bestimmten Größe oder im Zusammenspiel mit einer weiteren Einwirkung einen Glasbruch zur Folge haben können.

Ein typisches Beispiel sind Temperaturdifferenzen, die bei starker Sonneneinstrahlung entstehen: Die Sonne bescheint und erwärmt den mittleren Teil der Glasfläche, der Scheibenrand oder die beschatteten Flächen bleiben kalt.

Der Glastyp ist entscheidend

Je nach Zusammensetzung oder der Beschichtung des Glases erwärmt sich dieses stärker oder schwächer. Eingefärbtes Glas hat eine höhere Energieabsorption als normales Floatglas, eisenarmes Weißglas eine tiefere. Beschichtungen mit höheren Energieabsorptionen erhöhen das Risiko eines Glasbruch, dasselbe gilt für das Bekleben der Scheiben mit Folien.

Wie robust sich Glas bei Temperaturdifferenzen verhält, wird umgangssprachlich mit „Temperaturwechselbeständigkeit“ ausgedrückt – Beständigkeit gegen Temperaturunterschiede und plötzliche Temperaturwechsel. Sie gibt an, wie hoch Temperaturdifferenzen innerhalb der Scheibenfläche ungefähr sein dürfen, ohne dass die entstehenden Spannungen eine kritische Grenze überschreiten und zu einem Glasbruch führen.

Dieser thermische Glasbruch wurde – wie deutlich zu sehen – durch eine Teilbeschattung der Scheibe ausgelöst. Bild: SIGAB


Die Temperaturwechselbeständigkeit ist etwa bei Einscheibensicherheitsglas (ESG) dank seiner inneren Vorspannung fünfmal höher als bei normalem Floatglas. Dabei spielt zudem die Lage bzw. Distanz der vorhandenen Temperaturextreme in der Scheibenfläche sowie die Qualität der Glaskanten eine maßgebende Rolle .

Auch auf die Planung kommt es an

Vorstehende Gebäudeteile, äußere Beschattungseinrichtungen oder andere Körper auf der Außenseite der Fassade können eine Teilbeschattung auf den Gläsern hervorrufen . Dadurch erwärmen sich Teilbereiche des Glases schneller, während beschattete Bereiche kalt bleiben.

Heizkörper oder Auslässe von Kühlgeräten in unmittelbarer Nähe von Verglasungen können ebenfalls zu lokal erhöhten Glastemperaturen führen. Es muss ein ausreichender Abstand zwischen Wärmequelle und Glas eingeplant und für eine gute Ablüftung des Zwischenraums gesorgt werden.

Quelle:GLASWELT-Newsletter: 7b-2014
Autoren und Bilder : Reto Meili und Markus Läubli, SIGAB

 

Zu hohe punktuelle thermische Belastungen sind häufig Auslöser für Glasbruch: Der Grill im Hintergrund stand vor dem Bruch direkt vor der Isolierglasscheibe. Bild: SIGAB

 

 

Tauwasser und Schimmelpilz vermeiden

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s

Norbert Paulus

In diesem Blog möchte ich Ihnen das Thema Tauwasser und Schimmelpilz vermeiden näher erläutern und ihnen wichtige Hinweise dazu aufzeigen.

Wer oder was ist Schuld, wenn es nass wird am Fenster?

DIN4108-2: 2013-02
“Die Tauwasserbildung ist vorübergehend und in kleinen Mengen an Fenstern und Pfosten-Riegel-Konstruktionen zulässig, falls die Oberfläche die Feuchtigkeit nicht absorbiert und entsprechende Vorkehrungen zur Vermeidung eines Kontaktes mit angrenzenden empfindlichen Materialien getroffen werden.”

Erfahrungen aus dem Sachverständigenzentrum und von der telefonischen Hotline des ift Rosenheim zeigen, dass Tauwasser an Fenster und Verglasungen immer noch häufig von den Nutzern beanstandet wird.
Noch kritischer wird die Situation, wenn sich als weitere Folge Schimmel auf den Fensteroberflächen oder an den Fensterlaibungen  bildet.
Dabei kommen stets mehrere Ursachen und Verantwortlichkeiten infrage; eine Beurteilung ist jeweils nur für den Einzelfall gültig. Die gesetzlichen und normativen Vorgaben zur Bewertung der Tauwasser- und Schimmelbildung sind nicht eindeutig, teilweise vielseitig auslegbar.
Die Positionen der Betroffenen sind oft festgefahren: Die Bauschaffenden sehen in den meisten Fällen das Heiz, -Lüftungs- und Wohnverhalten der Bewohner bzw. Nutzer als Hauptgrund für die Beanstandungen.
Die Nutzer bestehen darauf, dass sie alles richtig gemacht haben. Die Aufgabenstellung der Gerichte und damit der Sachverständigen besteht dann darin, die Schadensursache zuzuordnen.
Jede Reklamation könnte zu einem Rechtsstreit führen und kostet die Streitenden Zeit und Nerven. Nachfolgend soll auf die bekannten Schadensursachen und die jeweils Verantwortlichen eingegangen werden.

Physikalische Grundlagen

Die Tauwasserbildung an Bauteiloberflächen wird wesentlich beeinflusst:

– vom absoluten Wassergehalt der Raumluft (Wasserdampfpartialdruck)

und

– von der Oberflächentemperatur des Bauteils.

Sobald die Oberflächentemperatur die Taupunkttemperatur der Raumluft erreicht/unterschreitet, bildet sich Tauwasser.
Beide Kenngrößen schwanken stark: Der absolute Wassergehalt in der Raumluft schwankt über den Tag je nach freigesetzter (Feuchtquelle z.B. Kochen) und abgeführter Feuchte (Feuchte senken z.B. Lüften).
Die Oberflächentemperaturen hängen von der Außenlufttemperatur, dem konvektiven Wärmeübergang und dem Wärmedämmstandard ab. Zudem variieren die Oberflächentemperaturen zeitlich und räumlich.

Die Schimmelpilzbildung findet statt, sobald sich neben einer ausreichenden Feuchtigkeit auch ein ausreichendes  Nährstoffangebot einstellt. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass Schimmelpilze kein tropfenförmiges als Wachstumsvoraussetzung benötigen, sondern bereits ab einer relativen Luftfeuchte von 80% wachsen können. Ein Nährstoffangebot kann in Form von organischen Materialien, beispielsweise einer “Raufasertapete” oder einer dünnen Staubschicht, gebildet werden. Da Schimmelpilzbildung in den meisten Fällen die Folgeerscheinung  aus langfristiger Tauwasserbildung ist, wird im Folgenden jeweils nur von Tauwasserbildung gesprochen.
Achtung – Gefahr. In den letzten Jahren sind aus Gutachten und Beratungsfällen mehrere Ursachen besonders häufig aufgefallen, die nachfolgend beschrieben werden.

Was wird konstruktiv falsch gemacht?

Bei folgenden Punkten lässt sich die Verantwortung schwerpunktmäßig bei der Planung/Bauausführung/Fensterkonstruktion und-montage ansiedeln:

Einbaulage der Fenster in der Außenwand

In monolithischen Außenwänden (nur ein Wandbaustoff, z.B. Ziegelwand) sollten die Fenster jeweils im mittleren Drittel der Wand eingesetzt werden. In Wandaufbauten mit Dämmschicht sollten die Fenster möglichst in der Lage der Dämmebene eingesetzt sein. Die Abweichung von dieser optimalen Lage zur Außenseite begünstigt die Tauwasser- und Schimmelbildung.
Hinweis: Normativ ist in DIN 4108-2 geregelt, dass für die Fensterlaibungen der sogenannte “Temperaturfaktor fRSI” nachzuweisen ist. Lediglich für Einbausituationen nach DIN 4108 Beiblatt 2 kann dabei abgesehen werden.

Fehlender Sichtschutz auf der Außenseite

In dicht besiedelten Gebieten und Städten ist der Einsatz von außenliegenden Sichtschutz-Einrichtungen (Rollläden, Raffstores, Fensterläden) sinnvoll. Diese stellen neben dem Sichtschutz oft auch gleichzeitig einen temporären Wärmeschutzüber die Nachtzeit dar. Fehlen diese Einrichtungen, wir der Nutzer gezwungenermaßen blickdichte Vorhänge auf der Raumseite installieren, um seine Privatsphäre zu schützen. Innenseitig vor dem Fenster angeordnete Behänge fördern die Tauwasserbildung auf den Fensteroberflächen massiv.

 

 Art der Raumbeheizung

In Neubauten erfolgt die Wärmezufuhr überwiegend über eine Fußbodenheizung. Die Vorteile dieser Systeme liegen in einer gleichmäßigen Temperaturschichtung und geringer Vorlauftemperaturen des Heizsystems.
Die Tauwasserbildung an den Fenstern und Fassaden wird durch die Art der Wärmeverteilung jedoch begünstigt, da keine nennenswerte Warmluftkonvektion erzeugt wird (wie noch früher bei Heizkörpern üblich). Der Nutzer ist dringend darauf hinzuweisen, dass die Möblierung und evtl. Teppichböden die Wärmeverteilung in den kritischen Bereichen vor den Fenstern nicht übermäßig stören dürfen.
Weiterhin sollten auf eine “Randzonenverstärkung” der Heizschleifen vor bodentiefen Fenstern, insbesondere bei Erker- oder Glaseckkonstruktionen, geachtet werden.

Wann ist der Nutzer selbst das Problem?

Tauwasserbildung am Fenster wird leider in vielen Fällen durch das Nutzungsverhalten der Bewohner verursacht. Folgende Ursachen sind hierfür zu nennen:

Konvektiver Wärmeübergang

Die Wärme muss über Strahlung oder Konvektion an die Bauteiloberflächen gelangen können. Da Fenster üblicherweise im Vergleich zu den Außenwänden geringe “Dämmwirkung” aufweisen, ist dort besonders auf einen ungestörten Wärmeübergang zu achten. Bodentiefe blickdichte Vorhänge, breite Innenfensterbänke mit üppiger Blumenpracht, Kommoden, Sofas und Küchenaufbauten vor bodentiefen Fensterelementen sind deshalb häufig die Ursache für intensive Tauwasserbildung

Indirektes Heizen (“Temperatur- und Feuchteüberschlag”)

Schlafräume, Vorratskammern und wenig genutzte Räume werden von den Bewohnern oft wenig oder nicht beheizt. Sobald die Raumluft aus den normal beheizten und genutzten Räumen eindringen kann – oder bewusst dort hingeleitet wird – kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Tauwasser.

Erhöhtes Feuchteaufkommen
(Nutzerverhalten)

In vielen Fällen war die Tauwasserbildung auf eine ungewöhnlich hohe Luftfeuchte zurückzuführen. Folgende Ursachen wurden beobachtet:

-Trocknung von Wäsche in Wohnungen;
– hohe Anzahl von Topfpflanzen, große Aquarien etc.;
– übermäßige Belegung von Wohnungen;
– Aufstellen von Luftbefeuchtern/Wassertöpfen auf Holzöfen

Die von einigen Baubiologen propagierte Vorgabe zu einer relativen Raumluftfeuchte von bis zu 60% ist aus bautechnischer Sicht als deutlich zu hoch anzusehen.

Empfehlung zur Schadensvermeidung

Wird vor der Bauausführung festgestellt, dass einige der beschriebenen Punkte vorliegen, sollte auf die Gefährdung hingewiesen werden. Als aktive Möglichkeit zur Schadensvermeidung empfiehlt sich, dass die wärmetechnischen Optimierungspotenziale an den Fenstern genutzt werden. Der Einsatz von Wärmedämmgläsern mit thermisch verbessertem Randverbund ist dringend zu empfehlen. Sobald 3-Scheiben-Isoliergläser mit Warmer Kante (Randverbund) eingesetzt werden, ist das derzeit technisch machbare Optimum geleistet, um Tauwasser am Glasrand zu vermeiden (bei üblichen Rahmenkonstruktionen). Weiterhin sollte die raumseitige Dichtebene möglichst luftdicht abdichten und bei der Dichtungsanordnung das Prinzip “innen dichter als außen” beachtet werden, um Tauwasser- und Schimmelbildung im Falz zu vermeiden. Als weiterer Baustein zur aktiven Reduzierung der Tauwasserbildung ist auf die Einhaltung der DIN 1946-6 zu bestehen, da durch den Einsatz einer nutzerunabhängigen Lüftung die Raumluftfeuchte deutlich reduziert werden kann. Gleichwohl muss auch der Nutzer über den Zusammenhang informiert werden und die Maßnahmen aktiv begleiten.

Literatur und Quellen: (1) DIN 4108-2: 2013-02 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden-Mindestanforderungen an den Wärmeschutz, Beuth Verlag GmbH, Berlin (2) DIN Fachbericht 4108-8:2010-09 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Vermeidung von Schimmelwachstum in Wohngebäuden, Beuth Verlag GmbH, Berlin (3) DIN 1946-6: 2009-05 Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen – Allgemeine Anforderungen, Anforderungen zur Bemessung, Ausführung und Kennzeichnung, Übergabe/Übernahme (Abnahme) in Instandhaltung, Beuth Verlag GmbH, Berlin
Quelle: Glaswelt 05.2014, Autor: Martin Heßler

Isolierglas – Keine Angst vor flüchtigem Gas!

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s

Norbert Paulus

In diesem Blog-Beitrag informieren Sie über  die Gasfüllung in Ihrem Isolierglas. Wie lange sorgt die Gasfüllung für eine verbesserte Wärmedämmung?

Die Gasfüllung des Scheibenzwischenraumes einer Isolierglas Scheibe sorgt für eine verbesserte Wärmedämmung, aber wie lange?

Wie dicht ist der Scheibenzwischenraum? Vor kurzem hatten wir ein interessantes Gespräch mit einem Schreiner und Architekten. Er wollte von uns eine Auskunft zur Lebensdauer von Isolierglas und zur Gasdichtigkeit von ISO-Einheiten.
Konkret wollte er wissen, wie lange es dauert, bis das Argon-Gas, mit dem man den Scheibenzwischenraum (SZR) zur besseren Wärmedämmung füllt, aus dem SZR wieder entweicht. Seine Frage: Verpuffen die Edelgase nach 3,6, 10 und 15 Jahren aus dem Scheibenzwischenraum. Und welche Auswirkungen hat das auf den U-Wert der ISO-Einheit?
Die gute Nachricht: So schnell entleert sich der SZR beim Isolierglas nicht: Bei einem korrekt gefertigten Isolierglas ändert sich der Ug-Wert in den ersten 20 bis 25 Jahren nur minimal. Sprich, er wird lediglich nur um etwa 0,1W/m²K schlechter. Dieser Zeitraum wir allgemein als Lebensdauer von einem Isolierglas angenommen. Ist die Gasverlustrate höher, hat der Hersteller etwas falsch gemacht oder die Scheibe wurde beschädigt.
Warum verliert aber ein Isolierglas überhaupt Gas?
Der Randverbund der ISO-Einheit lässt sich mit den aktuellen Fertigungsmethoden nicht hermetisch abschließen. Dadurch diffundiert das Füllgas aus dem SZR aus. Die erlaubte Gasverlustrate beträgt 1% pro Jahr (nach DIN EN 1279-3 Abschnitt 4.1). Das bedeutet:

a) Wenn ein 2-fach-Isolierglas (4-16-4, Emissivität 3% und mit 90% Argon Gasfüllgrad) einen Ug-Wert =1,1W/m²K besitzt verliert es in 25 Jahren ca. 25% Gas.
Das Ergebnis: der Gasfüllgrad sinkt auf 65%, der Ug liegt dann bei 1,2 W/m²K.

b) Wenn ein 3-fach-Isolierglas (4-12-4-12-4, Emissivität 3%, Beschichtungen auf Position 2+5 und 90% Argon Gasfüllgrad) einen von Ug =0,7 W/m²K besitzt verliert es ebenfalls in 25 Jahren 25% Gas.
Das Ergebnis: der Gasfüllgrad sinkt auf 65%, der Ug liegt dann bei 0,8W/m²K.

Demnach kann man also guten Gewissens behaupten, dass ein modernes Isolierglas im Laufe seines 20 bis 25 Jahre langen „Lebens“ lediglich 0,1 W/m²K schlechter wird.

Matthias Rehberger, Chefredakteur der GLASWELT

Kunststoff-Fenster Ideal 5000

2-fach Isolierglas

 

 

 

 

 

Kunststoff-Fenster Ideal 8000

3-fach Isolierglas

Alte Fenster – auf was Sie achten müssen

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s

Norbert Paulus

Mit diesem Blog möchten wir Ihnen wertvolle Tipps geben, auf was Sie bei alten Fenstern achten müssen, um teure Folgekosten zu vermeiden.

1. Dichter Rahmen

Achten Sie auf Dichtigkeit zwischen Flügel und Stock. Der größte Wärmeverlust entsteht durch undichte Fugen.

2. Dichtung zwischen Flügel und Rahmen

Überprüfen Sie, ob die eingebaute Gummidichtung intakt ist. Mittels einem Blatt Papier, das Sie zwischen Flügel und Stock halten und das Fenster schließen. Lässt sich das Blatt herausziehen, hat die Gummidichtung keine Funktion mehr.

3. Verzug

Prüfen Sie mit einer Wasserwaage o.ä., ob die Fensterflügel oder der Stock verzogen sind. Stellen Sie einen Verzug von 3mm oder mehr fest, ist dies nicht mehr ohne weiteres dicht zu bekommen. Durch den Einbau von dickeren Gummidichtungen, erhöht sich der Kraftaufwand beim Öffnen und Schließen erheblich und die Beschläge werden in kürzester Zeit verschlissen.

4. Verriegelung

Wie viele Verriegelungspunkte hat Ihr Fenster? Wird Ihr Fenster nur oben und unten je einmal verriegelt, ist dies zu wenig. Dichte Fenster sollten mindestens alle 60cm umlaufend eine Verriegelung besitzen. Ein Nachrüsten ist nicht möglich.

5. Beschläge

Sind Ihre Beschläge stark verschlissen, oder defekt, kann eine ordentliche Dichtigkeit nicht erwartet werden, zudem haben es Einbrecher sehr leicht, in das Haus/Wohnung einzubrechen.

6. Glas

Ein schlechtes Glas ist für den größten Wärmeverlust verantwortlich. Einfachverglasungen (vor 1980) haben einen Ug-Wert von ca.5,8  W/m²K, Doppelverglasungen (ab 1980 bis 1995) haben einen Ug- Wert von ca. 3,0 W/m²K, 2-fach Wärmedämmverglasungen (ab 1995) haben einen Ug-Wert von ca. 1,1 W/m²K und 3-fach Wärmedämmverglasungen haben einen Ug-Wert von 0,4 – 0,7 W/m²K. Überprüfen Sie, welches Glas bei Ihren Fenstern verbaut wurde. Mit einem guten Wärmeschutzglas sparen Sie die meiste Heizenergie ein und somit auch bares Geld.

7. Silikon/Glasabdichtung

Kontrollieren Sie die Silikonfugen an den Fensterscheiben. Sind diese nicht mehr dicht und tritt dadurch Regenwasser und Feuchtigkeit ein, können die Holzfensterrahmen schnell verschimmeln und faulen. Sehr oft tritt zusätzlich auch Zugluft ein.

8. Dämmung zwischen Rahmen und Mauer

Bei Fenstern vor Baujahr 1980 wurde der Fensterstock zum Mauerwerk hin sehr schlecht gedämmt. Als Dämmstoff wurde meist nur Zeitungspapier oder gesundheitsgefährdende Glaswolle verwendet. Oft wurden die Fenster ohne Dämmung eingebaut. Durch diese schlechte oder nicht vorhandene Dämmung entweicht teure Heizenergie und Schimmelbildung an der Mauerlaibung ist meist vorprogrammiert. Eine nachträgliche Dämmung ist nicht möglich und auch ein Versuch nicht fachgerecht.

9. Entwässerung

Überprüfen Sie Ihre Fenster auf intakte Entwässerungen. Sind diese verstopft bzw. erst gar nicht vorhanden (Baujahr vor 1980), gelangt Regenwasser und Feuchtigkeit in die Holzkonstruktion und diese beginnt zu verfaulen.

10. Lüften

Achten Sie auf ein ausreichendes Lüften. Bei schlechten Fenstern fängt eine hohe Luftfeuchtigkeit aufgrund schlechter Isolierung an den Scheiben zu kondensieren an. Das dann vorhandene Wasser verursacht Schäden am Holzrahmen und am Mauerwerk.

11. Schimmel

Sollten Sie an den Fenstern oder an den Wänden eine gesundheitsgefährdende  Schimmelbildung entdecken, so wäre es ratsam sofort einen Fachmann zu Rate zu ziehen um die Ursachen zu klären und eine dauerhafte Beseitigung zu erwirken.

12. Wenn Ihre Fenster

ein oder mehrere dieser Kriterien erfüllen, kann ein Einstellung und Wartung der Beschläge und Dichtungen Abhilfe schaffen. Sollten aber mehr als 5 Punkte auf Ihre Fenster zutreffen, ist es sinnvoll über einen Fensteraustausch nachzudenken.

Gründe für Ihren Fensteraustausch:

•    Kalte Zugluft und Kältestrahlung in der Fensternähe
•    Teure Heizkosten verpuffen durch Wärmeverluste am Fenster
•    Lästige und teure Renovierungsanstriche
•    Verkauf und Vermietung werden zum Problem
•    Schlechter Schallschutz
•    Schlechter Einbruchschutz
•    Reparatur ist unrentabel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fensterkauf – auf was Sie achten müssen

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s

Norbert Paulus

In diesem Blog-Beitrag möchten wir Sie darüber informieren, auf was Sie beim Fensterkauf achten müssen, um teure Folgekosten zu vermeiden.

Gründe für Ihren Fensteraustausch:

•    Kalte Zugluft und Kältestrahlung in der Fensternähe
•    Teure Heizkosten verpuffen durch Wärmeverluste am Fenster
•    Lästige und teure Renovierungsanstriche
•    Verkauf und Vermietung werden zum Problem
•    Schlechter Schallschutz
•    Schlechter Einbruchschutz

Die Qualitätsmerkmale verschiedener Fenster im Vergleich
Beim Vergleich der vielen verschiedenen Fenster sollte man nicht nur auf den Preis oder das Design achten: Fenster sind zwar Ausdruck einer bestimmten Lebensart und verleihen einem Haus Individualität – aber im modernen Wohnungsbau spielen noch weitere Gesichts¬punkte eine wichtige Rolle. Fenster sind der sensibelste Bauteil eines Gebäudes. Ihre Sanierung erfordert großes Fingerspitzengefühl, denn sie bestimmen auch wesentlich den Energiehaushalt eines Wohnhauses. Das Fenster ist der am meisten beanspruchte Bauteil eines Wohnhauses. Es spielt eine wichtige architektonische Rolle mit vielen Anforderungen: winterlicher und sommerlicher Wärme-, Schall-, Einbruchs- und Witterungsschutz, Belichtung und Belüftung.

Wie sollen Sie bei einem Fensteraustausch vorgehen?

Setzen Sie auf Kompetenz. Lassen Sie Ihre geplante Fenstersanierung nur von einem qualifizierten Fenster-Fachbetrieb durchführen. Dieser informiert Sie in einem informativen Beratungsgespräch über die Auswahl der Fenster, Vor- und Nachteile von Holz, Holz-Alu und Kunststoff Fenstern. Ein seriöser Fenster-Fachbetrieb zeigt Ihnen in seinen Ausstellungsräumen komplett eingebaute Fenster verschiedener Materialien, erklärt Ihnen anhand von Musterschnitten, bzw. Musterecken leicht verständlich wichtige Gestaltungs- und Ausführungsdetails.

Tipp: Wenden Sie sich an einen kompetenten Fenster-Fachbetrieb in Ihrer Umgebung, dieser die Produkte und Lösungen in den eigenen Ausstellungsräumen präsentieren kann. Dieser erspart Ihnen bei späteren Einstellungs-/ Wartungsarbeiten viel Zeit und Ärger.
Lassen Sie sich genau die verwendete Montagemethode erklären, wie der Wohnraum und die Möblierung geschützt wird, wie dass alte Fenster ausgebaut und das neue Fenster eingebaut wird. In einem kompetenten Beratungsgespräch wird genau auf Ihre Kundenwünsche eingegangen.

Tipp: Der alte Fensterstock muss komplett entfernt werden. Dieser wird bei uns mit einer speziellen Mauersäge, (diese abgesaugt wird), rausgeschnitten. Dabei werden Putzabplatzungen vermieden und die Laibungen bleiben unbeschädigt. Alte Fensterstöcke die in der Laibung verbleiben haben eine schlechte, meist keine Wärmedämmung zum Mauerwerk. Oft sind diese schon unten am Eck verfault. Eine Schimmelbildung an der Innenlaibung ist aufgrund großer Dichtigkeitsleckagen vorprogrammiert!
Um ein korrektes Angebot erstellen zu können ist ein Vorort Termin ebenso wichtig, dass Ihr Objekt zuvor von dem Fensterfachmann besichtigt wird, um sich ein Bild von der Einbausituation machen zu können, bzw. wie die örtlichen Gegebenheiten sind.  Wenn dies nicht der Fall ist, können unerwartet teure Folgekosten entstehen, da das eine oder andere erst gar nicht berücksichtigt wird.  Angebote über eine Leistung, die ohne vorherige Objektbesichtigung abgegeben werden sind entweder überteuert, Leistungen werden später teuer nachberechnet oder die Leistung wird nicht fachgerecht ausgeführt, bzw. es mangelt an Fachkenntnis.
Denn: Fensteraustausch ist nicht gleich Fensteraustausch.

Tipp: Über die Auswahl ihrer Wunschfenster können Sie sich   in den Ausstellungsräumen Ihres Fenster Fachbetriebes überzeugen. Lösungsvorschläge, etc. Ihrer Fenstersanierung können nur bei Ihrem Objekt vor Ort ermittelt werden!

Ebenso wichtig ist, wie wird der neue Anschluss zum Mauerwerk wieder hergestellt. Beim Fenstertausch muss unbedingt auf die Anschlussfuge an der Wand geachtet werden. Dabei ist nicht nur das richtige Material, sondern auch der sorgfältige Einbau wichtig. Die verwendeten Materialien, Dichtstoffe, Verbindungsmittel und Arbeitsgänge sollten im Beratungsgespräch und im Angebot ausführlich erklärt werden.

Tipp: Die Anschlussfuge muss gemäß EnEv (Energie-Einspar-Verordnung) ausgeführt werden. Das heißt, die innere Fuge muss Luftdicht, die äußere Fuge muss schlagregendicht abgedichtet werden. Nur ausschäumen ist unzulässig!! Die Montageart, auch (RAL-Montage) genannt ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei nicht Ausführung der genannten Abdichtungen ist eine Schimmelbildung an der Innenlaibung aufgrund fehlender luftdicht und schlagregen-Dichtigkeit vorprogrammiert!
Anschließend muss der sichtbare Laibungs-Anschluss wieder hergestellt werden. Dieser muss innen und außen mit speziellem Renovier-Haftputze beigeputzt werden. Sehr sorgfältige Fachbetriebe verputzen die gesamte Laibungstiefe. Dies sieht im Gegensatz zum „nur anputzen“ viel sauberer aus, da die gesamte Laibungstiefe die gleiche Putzstruktur aufweist. Meistens sind sogar die Laibungen gerader als je zuvor.

Tipp: Putz-Anschlussfugen die mit Silikon oder Acryl verfugt werden ist nicht fachgerecht! Erstens sieht dies sehr schlampig aus, da ein Dichtstoff glatter ist und eine andere Struktur als ein Putz aufweist. Zudem löst sich nach kurzer Zeit der Silikon bzw. der Acryl vom Putz ab. Die Gefahr von gefährlichem Feuchtigkeitseintritt ist hoch! Bauschäden sind vorprogrammiert! Qualifizierte Fenster- Fachbetriebe führen die Montage selbst durch eigens geschulte und qualifizierte Facharbeiter durch. Dies ermöglicht eine genaueste Montage und Detailplanung und ist auf Kundenbegeisterung programmiert, wovon der Kunde von einem entspannten und sorglosen  Fensteraustausch profitiert. Beauftragte Subunternehmer-Monteure sehen den Montage-Ort erst am Tag der Fenstermontage und sind meistens nur Geschwindigkeits-orientiert.