Fensterkauf – auf was Sie achten müssen

Geschrieben von Norbert Paulus am in Fenster FAQ´s

Norbert Paulus

In diesem Blog-Beitrag möchten wir Sie darüber informieren, auf was Sie beim Fensterkauf achten müssen, um teure Folgekosten zu vermeiden.

Gründe für Ihren Fensteraustausch:

•    Kalte Zugluft und Kältestrahlung in der Fensternähe
•    Teure Heizkosten verpuffen durch Wärmeverluste am Fenster
•    Lästige und teure Renovierungsanstriche
•    Verkauf und Vermietung werden zum Problem
•    Schlechter Schallschutz
•    Schlechter Einbruchschutz

Die Qualitätsmerkmale verschiedener Fenster im Vergleich
Beim Vergleich der vielen verschiedenen Fenster sollte man nicht nur auf den Preis oder das Design achten: Fenster sind zwar Ausdruck einer bestimmten Lebensart und verleihen einem Haus Individualität – aber im modernen Wohnungsbau spielen noch weitere Gesichts¬punkte eine wichtige Rolle. Fenster sind der sensibelste Bauteil eines Gebäudes. Ihre Sanierung erfordert großes Fingerspitzengefühl, denn sie bestimmen auch wesentlich den Energiehaushalt eines Wohnhauses. Das Fenster ist der am meisten beanspruchte Bauteil eines Wohnhauses. Es spielt eine wichtige architektonische Rolle mit vielen Anforderungen: winterlicher und sommerlicher Wärme-, Schall-, Einbruchs- und Witterungsschutz, Belichtung und Belüftung.

Wie sollen Sie bei einem Fensteraustausch vorgehen?

Setzen Sie auf Kompetenz. Lassen Sie Ihre geplante Fenstersanierung nur von einem qualifizierten Fenster-Fachbetrieb durchführen. Dieser informiert Sie in einem informativen Beratungsgespräch über die Auswahl der Fenster, Vor- und Nachteile von Holz, Holz-Alu und Kunststoff Fenstern. Ein seriöser Fenster-Fachbetrieb zeigt Ihnen in seinen Ausstellungsräumen komplett eingebaute Fenster verschiedener Materialien, erklärt Ihnen anhand von Musterschnitten, bzw. Musterecken leicht verständlich wichtige Gestaltungs- und Ausführungsdetails.

Tipp: Wenden Sie sich an einen kompetenten Fenster-Fachbetrieb in Ihrer Umgebung, dieser die Produkte und Lösungen in den eigenen Ausstellungsräumen präsentieren kann. Dieser erspart Ihnen bei späteren Einstellungs-/ Wartungsarbeiten viel Zeit und Ärger.
Lassen Sie sich genau die verwendete Montagemethode erklären, wie der Wohnraum und die Möblierung geschützt wird, wie dass alte Fenster ausgebaut und das neue Fenster eingebaut wird. In einem kompetenten Beratungsgespräch wird genau auf Ihre Kundenwünsche eingegangen.

Tipp: Der alte Fensterstock muss komplett entfernt werden. Dieser wird bei uns mit einer speziellen Mauersäge, (diese abgesaugt wird), rausgeschnitten. Dabei werden Putzabplatzungen vermieden und die Laibungen bleiben unbeschädigt. Alte Fensterstöcke die in der Laibung verbleiben haben eine schlechte, meist keine Wärmedämmung zum Mauerwerk. Oft sind diese schon unten am Eck verfault. Eine Schimmelbildung an der Innenlaibung ist aufgrund großer Dichtigkeitsleckagen vorprogrammiert!
Um ein korrektes Angebot erstellen zu können ist ein Vorort Termin ebenso wichtig, dass Ihr Objekt zuvor von dem Fensterfachmann besichtigt wird, um sich ein Bild von der Einbausituation machen zu können, bzw. wie die örtlichen Gegebenheiten sind.  Wenn dies nicht der Fall ist, können unerwartet teure Folgekosten entstehen, da das eine oder andere erst gar nicht berücksichtigt wird.  Angebote über eine Leistung, die ohne vorherige Objektbesichtigung abgegeben werden sind entweder überteuert, Leistungen werden später teuer nachberechnet oder die Leistung wird nicht fachgerecht ausgeführt, bzw. es mangelt an Fachkenntnis.
Denn: Fensteraustausch ist nicht gleich Fensteraustausch.

Tipp: Über die Auswahl ihrer Wunschfenster können Sie sich   in den Ausstellungsräumen Ihres Fenster Fachbetriebes überzeugen. Lösungsvorschläge, etc. Ihrer Fenstersanierung können nur bei Ihrem Objekt vor Ort ermittelt werden!

Ebenso wichtig ist, wie wird der neue Anschluss zum Mauerwerk wieder hergestellt. Beim Fenstertausch muss unbedingt auf die Anschlussfuge an der Wand geachtet werden. Dabei ist nicht nur das richtige Material, sondern auch der sorgfältige Einbau wichtig. Die verwendeten Materialien, Dichtstoffe, Verbindungsmittel und Arbeitsgänge sollten im Beratungsgespräch und im Angebot ausführlich erklärt werden.

Tipp: Die Anschlussfuge muss gemäß EnEv (Energie-Einspar-Verordnung) ausgeführt werden. Das heißt, die innere Fuge muss Luftdicht, die äußere Fuge muss schlagregendicht abgedichtet werden. Nur ausschäumen ist unzulässig!! Die Montageart, auch (RAL-Montage) genannt ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei nicht Ausführung der genannten Abdichtungen ist eine Schimmelbildung an der Innenlaibung aufgrund fehlender luftdicht und schlagregen-Dichtigkeit vorprogrammiert!
Anschließend muss der sichtbare Laibungs-Anschluss wieder hergestellt werden. Dieser muss innen und außen mit speziellem Renovier-Haftputze beigeputzt werden. Sehr sorgfältige Fachbetriebe verputzen die gesamte Laibungstiefe. Dies sieht im Gegensatz zum „nur anputzen“ viel sauberer aus, da die gesamte Laibungstiefe die gleiche Putzstruktur aufweist. Meistens sind sogar die Laibungen gerader als je zuvor.

Tipp: Putz-Anschlussfugen die mit Silikon oder Acryl verfugt werden ist nicht fachgerecht! Erstens sieht dies sehr schlampig aus, da ein Dichtstoff glatter ist und eine andere Struktur als ein Putz aufweist. Zudem löst sich nach kurzer Zeit der Silikon bzw. der Acryl vom Putz ab. Die Gefahr von gefährlichem Feuchtigkeitseintritt ist hoch! Bauschäden sind vorprogrammiert! Qualifizierte Fenster- Fachbetriebe führen die Montage selbst durch eigens geschulte und qualifizierte Facharbeiter durch. Dies ermöglicht eine genaueste Montage und Detailplanung und ist auf Kundenbegeisterung programmiert, wovon der Kunde von einem entspannten und sorglosen  Fensteraustausch profitiert. Beauftragte Subunternehmer-Monteure sehen den Montage-Ort erst am Tag der Fenstermontage und sind meistens nur Geschwindigkeits-orientiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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