Haustürkauf – die häufigsten Fehler

Geschrieben von Norbert Paulus am in Haustür FAQ´s

Norbert Paulus

Mit diesem Blog-Beitrag möchten wir Ihnen einen Einblick über die wichtigsten zu beachtenden Regeln beim Haustürkauf geben bzw. bei der Auswahl einer solchen. Sie ersetzt in keinster Weise ein Beratungsgespräch vom Fachmann. Wir stehen ihnen mit Rat und Tat gerne bei Seite.

Sie ist der erste Gruß an Gäste, verrät viel über Stil und Charakter – so individuell und persönlich wie die Einrichtung – die Haustür!
Sie haben zahlreiche Möglichkeiten für Design und Formgebung. Ihr Fachmann mit seiner Kompetenz und Erfahrung unterstützt Sie bei der Planung und der Fertigung, damit  Ihre Tür allen Anforderungen an Langlebigkeit, gelungener Optik und Schutzfunktionen gerecht wird und hilft Ihnen, Ihre individuellen Wünsche umzusetzen.

1. Die Haustür passt nicht zum Haus, wirkt wie ein Fremdkörper

Tipp vom Profi: Die Haustür ist das „Aushängeschild“ und somit eines der wichtigsten Gestaltungselemente Ihres Hauses. Form, Proportionen, Oberfläche und Beschläge  – diese Kriterien müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, um den  Gesamteindruck positiv zu beeinflussen.
Mit Ansichtszeichnungen oder Fotomontagen helfen wir Ihnen bei der Auswahl der richtigen Tür.

2. Es zieht und die Haustüre gibt Kälte ab

Tipp vom Profi: Eine gute Wärmedämmung und die Verwendung von Wärmeschutzverglasung sind sehr wichtig, damit Ihnen Ihre neue Haustüre hilft Energie und Heizkosten zu sparen.
Die Türe sollte nicht weniger als 2 Dichtungen besitzen. Alle Dichtungen müssen umlaufend anliegen.

3. Bei verschlossener Tür hören sie Verkehrslärm etc.

Tipp vom Profi: Eine hochwertige Tür und zusätzliche Dichtungen bieten Ihnen mehr Schallschutz. Ebenfalls ist es empfehlenswert, eine dickere Tür zu verwenden, da diese auch mehr Schallschutz bietet.
Wichtig: Den besten Schallschutz kann die Tür nur bieten, wenn sie vollständig verriegelt, optimal eingestellt ist und regelmäßig gewartet wird.

4.  An der Tür tritt Regenwasser ins Haus ein

Tipp vom Profi: Gute Schwellen halten einem üblichen, starken Regen stand. Die Schwelle hat eine hohe Bedeutung auf die Schlagregendichtheit –  bei regelmäßig, außergewöhnlich  starkem Regen und Wind kann auch die beste Schwelle versagen. Hier kann ein Vorbau bei der Haustür oder ein besonderes Dichtungssystem (Schwelle und Dichtung) helfen.

5. An der Schwelle tritt immer wieder Tauwasser auf

Tipp vom Profi: Nach Möglichkeit sollte die Schwelle thermisch getrennt sein. Um Tauwasser zu vermeiden hilft auch oftmals das verbessern des Raumklimas. Hier hilft Ihnen am besten Ihr Fenster- und Türen Fachmann.

6. Ihre Haustür hat sich verzogen

Tipp vom Profi: Ein „verziehen“ gibt es bei allen Materialien – daher gibt es keine absolut verzugsfreie Haustür!
Unterschiedlichen Temperaturen und Luftfeuchten bewirken ein „Arbeiten“ des Materials somit ein gewissen Verziehen. Gemessen wird der Verzug grundsätzlich im voll verriegelten Zustand. Die Türdichtungen müssen anliegen. Ihr Fachmann weiß, wie der Verzug auf maximal 4mm begrenzt werden kann.

7. Sie kennen die Qualität ihrer Haustür nicht und haben keine „Daten“.

Tipp vom Profi: In den Begleitdokumenten der Haustüre finden Sie das CE-Zeichen, mit der Haustüren  ausgeliefert werden müssen.
Dieses CE-Zeichen gibt Ihnen Auskunft über die Leistungswerte der Tür: Widerstand gegen Wind, Wärmeschutz, Fugendurchlässigkeit und einiges mehr.
Diese Daten brauchen Sie auch für den Energiepass!
Ihre Haustür sollte zum Beispiel „B3-5A-3“ und einen Mindest-U-Wert von 2,9W/m²K  aufweisen. Über die Bedeutung der Kennzeichnung informieren wir Sie gerne.

8. Sie haben den Eindruck ihre Haustür bietet zu wenig Sicherheit

Tipp vom Profi: Mehrfachverriegelung, gute Beschläge und ein aufbohrsicherer Schließzylinder können bei Standardhaustüren – die eine „nicht definierte“ Sicherheit bieten, schon viel bewirken.
WK2-Türen (Widerstandsklasse2) bieten geprüfte Sicherheit.  WK2- Türen widerstehen den „normalen“ Einbrechern, die mit langen Schraubenziehern und großen Keilen einbrechen möchten. Besondere Befestigung raten wir bei Türen mit einem Glasanteil, ebenso dürfen die Türbänder, das Türschloss und das Schließblech in der Prüfung nicht versagen. Alle Eigenschaften der Komponenten müssen zusammenwirken.
Unser Zusatztipp: Hinterlegen Sie einen Schlüssel Ihrer Sicherheitshaustüre bei einer Person Ihres Vertrauens – schließlich lässt sich eine einbruchhemmende Tür nicht ohne Schäden an der Tür durch einen Schlüsseldienst öffnen!

9. Wind und Wetter haben ihrer Haustür geschadet

Tipp vom Profi: Die Wartung der Bauteile, ganz gleich ob Fenster oder Türen, ist unumgänglich. Dabei sind bewegliche Teile zu ölen und zu prüfen.
Bei der Reinigung der Türe, prüfen Sie die Oberflächenbeschichtung und kontrollieren Sie diese auf Schäden. Vorhandene Schäden müssen umgehend ausgebessert werden – durch nachstreichen etc. Wird das Holz bereits „grau“, ist neben dem Erhaltungsanstrich auch eine neue Grundierung notwendig!
Sprechen Sie uns an! Wir geben Ihnen wertvolle Hinweise zu Pflege von Fenster und Türen.

10. Bei der Haustür liegen Montagefehler vor

Tipp vom Profi: Die Fuge zwischen Türrahmen und Mauerlaibung muss gedämmt sein und beidseitig nach den Regeln der Technik abgedichtet werden (innen luftdicht – außen schlagregendicht). Haustüren müssen ausreichen fest mit dem Baukörper verbunden werden.

Unser Extratipp: Es gibt in der Branche viele „Berater“, die nach der Auslieferung nichts mehr von Ihnen und Ihrer Haustür wissen wollen. Bei der Umsetzung sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Anbieter auch derjenige ist, der die Haustür montiert. Für uns fängt hier die tatsächliche Arbeit erst an.

 

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